Parapsychologie
Parapsychologie beschäftigt sich mit außergewöhnlichen Ereignissen, die keine wissenschaftlichen oder physikalischen Erklärungen haben. Darunter fallen Hellsehen, Spuk, Telepathie, Deja-vu-Erlebnisse und das Leben nach dem Tod. Begriff Der Begriff stammt aus dem griechisch-lateinischen und kann ins Deutsche als Seelenkunde übersetzt werden. Para steht für „Neben“, Psyche ist die „Seele“ und Logos wird gleichgesetzt mit der „Lehre“. Damit werden alle geistigen Fertigkeiten und Bezeugungen eines Menschen bezeichnet, die nicht als ´normal´ gelten. Erstmals wurde der Begriff von Max Dessoir im Jahr 1889 verwendet. Dieser befasste sich wissenschaftlich mit „den aus dem normalen Verlauf des Seelenlebens heraustretenden Erscheinungen“.
Nachzulesen für die Öffentlichkeit war Parapsychologie erstmals in der Zeitschrift Sphinx, Herausgeber Wilhelm von Hübbe-Schleiden. (Quelle: http://www.geister-und-gespenster.de/wissen/Parapsychologie.htm) Historische Herkunft und Entwicklung Alles begann in England im Jahr 1862. Dort gründete sich der Ghost Club, der sich den Phänomen Geistererscheinungen widmet. Genau 20 Jahre später entstand in London die Organisation Society for Psychical Research, kurz SPR. Hier lag das Augenmerk dabei, Wissenschaftler und Gelehrte zusammen zu bringen, um sonderbare Ereignisse kritisch und nachhaltig zu erforschen. Bekannte Namen waren darunter, wie Henry Sidgwick, William Crookes, Arthur Balfour, Rufus Osgood Mason und Charles Richet. Zu erst teilten die Forscher die Phänomene ein. In Hypnose, Telepathie, Reichenbachs Lebenskraft Od, Geistererscheinungen und Spiritismus. Begonnen wurde mit Untersuchungen an gesunden Menschen, die von Sinnestäuschungen oder Geistererscheinungen berichteten. Die SPR war Vorbild für andere europäische Länder und auch für die Vereinigten Staaten. In Amerika gründete sich durch William James 1885 in New York die American Society für Psychical Research, kurz ASPR. Deutschland folgte mit der Gründung 1886. Albert Freiherr von Schrenck-Notzing und Carl du Prel erschlossen in München die Psychologische Gesellschaft. Durch die Telekineseversuche von 1920 bis 1940 an der Münchner Universität, wurde die Parapsychologie in Deutschland bekannt. Bereits 1919 nutzte erstmals die Kriminalpolizei Telepathen als Aufklärungshilfen. Dies wurde schnell wieder eingestellt, weil es als „nutzlos“ eingestuft wurde. In den Jahren 1950 bis 1980 erlebte die Parapsychologie einen wahren Bum. Einige Institute und Organisationen wurden gegründet oder es schlossen sich welche zusammen. Die Zuteilung der Ereignisse wechselte und erweiterte sich. Beispielsweise wurde die Hypnose, welche immer mehr Anerkennung unter den Forschern fand, dem Forschungsfeld Psychologie hinzugeführt Heute hat der Hype um die Parapsychologie stark nachgelassen. Das mag daran liegen, dass die Forschung nicht die erwarteten Beweise liefern konnte. Was nicht greifbar ist, glaubt bzw. versteht der Mensch nicht.
Auch konnten einige Phänomene naturwissenschaftlich erklärt. An vielen Universitäten sind die parapsychologischen Abteilungen heute geschlossen. In den USA gibt es dato noch zwei Universitäten die eine parapsychologische Forschungseinrichtung besitzen, in Großbritannien sind es noch vier. In Deutschland ist eine Lehre in Unterrichtsform nicht mehr möglich. Es befasst sich noch das Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) mit dem Thema. Diesbezüglich wurde auch eine Beratungsstelle eingerichtet, welche Menschen unterstützt oder berät, die unerklärliche, okkulte oder paranormale Erfahrungen gemacht haben. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Parapsychologie) Methode Mit der Parapsychologie sollte der Okkultismus wissenschaftlich beschrieben, beziffert und bestimmt werden. Der Okkultismus stirbt deswegen aber nicht aus. Er lebt in anderer Form und im Wandel der Zeit weiter. Die Parapsychologie soll die Unbestimmtheit des Außergewöhnlichen erforschen und in gültige wissenschaftliche Systematik der allgemeinen Psychologie einordnen. Phänomene wurden genau beobachtet, vergegenwärtigt und formuliert, um dann in eine Statistik einzufließen. Das „Nachbauen“ dieser Phänomene war dabei das größte Problem und konnte auch treugenau realisiert werden. Es waren eigentlich immer unwiederholbare Ereignisse. Die Experimente mussten jeden seelischen oder geistigen Teilbereich und zusätzlich das Ganze berücksichtigen. Hinzu kamen noch alle vorherrschenden äußeren Einflüsse. (Quelle: http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/101012.html) Einteilung Die Parapsychologie wird in drei Erscheinungsmerkmale eingeteilt. 1. Spontane Außergewöhnliche Erfahrungen: Sie treten schlagartig und ohne Vorwarnung auf. Sie sind nicht geplant noch intendiert wurden. 2. Selbstinduzierte Außergewöhnliche Erfahrungen: Hier wird darauf abgezielt, etwas Ungewöhnliches zu erleben, durch okkulte, spiritistische oder psycho-spirituelle Methoden. Beispielsweise Pendeln oder Gläserrücken. 3. Fremdinduzierte Außergewöhnliche Erfahrungen: Bei diese Form von Parapsychologie ist der Auslöser eine andere Personen oder eine Methode. Zum Beispiel wenn ein Geistheiler aufgesucht wird oder eine Teilnahme an Esoterikangeboten bzw. Psychokursen.
(Quelle: http://www.sekten-info-essen.de/texte/erfahrungen.html) Anwendungsfälle/Bereiche Telepathie: Gilt als die Übertragung von psychischen Inhalten zwischen Lebewesen ohne die Mitwirkung bekannter Kommunikationsformen. Telepathie wird auch als Gedankenübertragung und Gedankenlesen bezeichnet. Hellsehen: Hier werden objektiven Sachverhalten jenseits von Zeit und Raum wahrgenommen. Wird oft bezeichnet mit „Blick in die Zukunft“. Präkognition/Ahnungen: Kann ebenfalls noch als Intuition bezeichnet werden. Es ist eine instinktive Erfassung zukünftiger Vorgänge, die nichts mit Vorauswissen zu tun hat, also mit keiner Schlussfolgerung oder Erfahrung verglichen werden kann. Wahrträume: Im Traum wurde etwas gesehen oder erlebt, das später wirklich passiert ist. Verblüffende Koinzidenz: Das kann kein Zufall sein, wenn sich bestimmte Dinge derart verblüffend an einander fügen. Déjà vu: Ist ein Gefühl, als wäre die gleich Situation bereits schon mal durchlebt wurden sein oder an dem befindlichen Ort ist man bereits schon mal gewesen. Spuk: Gegenstände bewegen sich plötzlich von alleine, so dass das Gefühl entsteht, es würde spuken, z.B. Herunterfallen von Bildern, Dose steht an einer andern Stelle als gestern noch oder Klopfen, Schritte, Stimmen UFO-Sichtung: Außergewöhnliche Flugobjekte, die so nicht auftreten oder sich bewegen können. Psychokinese: Ist die Bewegung oder Ortsveränderung eines Gegenstandes nur durch geistiges denken, ohne physikalische Beeinflussung. Spüren einer Anwesenheit: Es ist das Gefühl als würde man beobachtet werden oder man befindet sich nicht alleine in einem Raum. Es sind Geister oder fremde Mächte noch anwesend. Beeinflussungserleben: Die Gedanken wurden manipuliert, ein Fluch liegt über einen. Das körperliche Empfinden, die Sinneswahrnehmung oder die Emotionen werden von jemand anderem gesteuert. Zum Beispiel durch Geheimdienste, Magie, Verschwörung, Fluch Außerkörperliche Erfahrung: Der Geist kann den Körper verlassen. Das Gefühl, als hat man kann sich selbst beobachtet. Trancezustände: Veränderung des Bewusstseins, des gewohnten Gefühls der Identität, Einengung der Umgebungswahrnehmung, bis hin zu Erinnerungsverlust der Ereignisse Todesnäheerfahrungen: Ein Licht am Ende des Tunnels gesehen und von hinten wurde gerufen. Solche Wahrnehmungen können in Zusammenhang mit einer lebensbedrohlichen Situation entstehen. Mystische Erfahrungen: Die Gegenwarte hat sich plötzlich verändert, das „Seien“ ist anders, Erfahrung des Göttlichen oder Ähnliches. Mediumismus/Channeling: Übermittlung von Botschaften aus einer anderen Welt oder Dimension. Verbreitung in Deutschland Außergewöhnliche Erfahrungen oder Ereignisse berichten Menschen seit Beginn an der Zeit. Es sind in diesen Berichten bemerkenswerte Ähnlichkeiten auf zu finden über viele Zeiträume und Kulturen hinweg. Vor allem bei Geistererscheinungen oder Spuke. Das öffentliche Interesse ist heute noch da, wird aber eher durch Fernsehsendungen, wie die Uri Geller Show im November 2009, geschürt. Die Einschaltquoten waren sensationell. In der Fachliteratur sieht es hingegen anders aus. Bücher über okkulte, esoterische und parapsychologische Themen erfreuen sich konstanter Absatzzahlen. Im Jahr 2000 wurde eine Umfrage gemacht. Heraus kam, dass die Deutschen sehr aufgeschlossen dem Thema gegenüber stehen. Eigene Erfahrungen waren am häufigsten das Deja-vu und die Koinzidenz. Was sicher das Ergebnis, dass zwischen 50 und 70 Prozent der Befragten die Ereignisse außersinnliche Wahrnehmung, Telepathie oder Präkognition als existent halten, beeinflusste.
(Quelle: http://www.sekten-info-essen.de/texte/erfahrungen.html) Womit beschäftigen sich die Parapsychologen? Dr. Carl du Prel schrieb mal: "Schon der Anblick des gestirnten Himmels belehrt uns, dass sich unser Wissen zu dem, was wir nicht wissen, verhält wie ein Tropfen Wasser zum Ozean." Parapsychologen sind keine betrügenden Schwärmer oder wollen sich der Geschäftsmacherein bedienen. Sie dürfen auch nicht Leichtgläubig sein und ebenso wenig Voreingenommen und Skepsis haben. Die Parapsychologen beschäftigen sich mit Wissensgebieten die andere Wissenszweige nicht begutachten. Dazu gehört die Erforschung der Wünschelrute und der Pendeleffekt, außergewöhnliche Heilmethoden, Bereiche der Astrologie, Spukgeschehnisse, Getreidekreise, Tonbandstimmen und UFO´s. Auch kurz gesagt, mit allen was nicht naturwissenschaftlich erklärbar ist und aus dem Weltbild heraus fällt.
(Quelle: http://www.wegbegleiter.ch/wegbeg/parapsy1.htm) Bekannte Fälle Rosenheim Es ist einer der bekannteste Fälle der Nachkriegszeit in Deutschland. In der Anwaltskanzlei von Sigmund Adam aus Rosenheim kam es in den Jahren 1967 und 1968 zu verschiedenen mysteriösen Ereignissen. Es wackelten Gegenstände in den Kanzleiräumen, Licht ging von alleine an und aus, elektronische Geräte spielten verrückt und das Telefon klingelte, ohne dass jemand angerufen hatte.
(Quelle: http://www.absoluteswissen.de/esoterisches/c74.htm) Giles-Schwestern Dieser Poltergeistfall ereignete sich Mitte des 18. Jahrhunderts im englischen Bristo. Es fing mit komischen Geräuschen an und endet mit völligem Chaos im Haus. Poltergeistermittler Henry Durbin erstellte eine Studie darüber. Er war auch selbst anwesend, als die achtjährige Dobby berichtete, dass sich eine Hand um den Hals ihrer Schwester gelegt hatte. Sie sah es als einen weißen Handabdruck. Das Gesicht der Schwester wurde gleich darauf rot und blau, wie es beim Würgen auch auftritt.
(Quelle: http://www.beepworld.de/members46/markusmatz) Verbrüht Eine brasilianische Familie in der Nähe von Sao Paulo wurde im Juli 1972 Opfer von außergewöhnlichen Ereignissen. Hier fing alles mit Klopfgeräuschen an und endete damit, dass die Möbel in den Räumen umher flogen. Der schwere Wassertank aus Beton wurde in den Hinterhof geschleudert. Um diesen überhaupt bewegen zu können, hätte man mind. drei Männer benötigt.
(Quelle: http://www.beepworld.de/members46/markusmatz) Verhexte Gegenstände 1982 kam eine Amerikanerin aus ihrem Urlaub wieder und brachte aus England ein kleines Cottagemodell aus Ton als Andenken mit. Um ihren Bungalow in Las Vegas schlichen danach komische Gestalten umher. Weil sie dachte, dass das Souvenir daran schuld sei, schenkte Sie es ihrer Tochter Billie. Die Tochter machte daraufhin die gleichen Erfahrungen. Als das Cottagemodell nicht mehr als Behältnis verwendet wurde, hörten die eigenartigen Erscheinungen plötzlich auf.
(Quelle: http://www.beepworld.de/members46/markusmatz/) Wiederkehrende Anhalter als ein Engländer nach Ipswich zur Arbeit fuhr, musste er wegen einer roten Ampel anhalten. Die Ampel wurde wieder grün, er wollte anfahren. Doch plötzlich hörte er eine Stimme hinter sich und erblickte im Rückspiegel einen Man in Uniform der Royal Air Force. Der Engländer fragte erschrocken was der Fremde dort mache, bekam aber keine Antwort. Auf Arbeit erzählt er seinen Kollegen von dem Vorfall nichts, weil er sich nicht lächerlich machen wollte. Sein Auto durchsuchter er vor der Heimfahrt gründlich, fand jedoch nichts. Kurz nach dem Losfahren waren das Flüstern und der Pilot wieder da. Als er wieder an der Ampel vom Morgen ankam, verschwand der mysteriöse Fahrgast auf wundersame weise.
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Sylvia S. aus Troisdorf
Hallo Zita, danke für die professionelle Unterstützung. Es hilft mir sehr, wenn Du mit neuen und ganz überraschenden Aspekten auf meine Fragen antwortest. Deine Beratung ist sehr ehrlich, effizient und hat stets zum Ziel, dass der Mensch den verlorengegangenen Mut und das innere Licht in sich selbst zurückfindet. Tolerant und offen hilfst Du dem Fragenden auf dem spannenden Weg durch den Alltag und vergisst dabei nie, noch eine Extraportion an Rat und Tat folgen zu lassen. Viel Glück, Licht und Liebe auf Deinem eigenen Weg!
Sandra aus Köln
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