Kartenlegen

Kartenlegen

„Unter Kartenlegen versteht man die Kunst, auf der Grundlage von Spiel- oder Wahrsagekarten die Zukunft zu deuten. Hierbei soll das Unterbewusstsein des Kartenlegers auf spirituellem Weg (telepathisch oder übersinnlich) imstande sein, aus den Kartenbildern eines Menschen Zukunft zu deuten“.

Mit einem Kartendeck, seien es spezielle Karten wie zum Beispiel Tarot Karten oder auch einfache Spielkarten, können anhand der Anordnung und Bedeutung der Karten beim Legen Schlüsse die Zukunft betreffend gezogen werden, ohne dabei spezielle Informationen zu benötigen. Je nach  Art der Karten ist dies eine einfache und effiziente Art der Wahrsagung, zudem ist kein umfassendes Vorwissen von Nöten. Ein sehr bekanntes und auch für Einsteiger geeignetes  Deck sind die sogenannten Lenormandkarten, auf die in dem folgenden Text näher eingegangen werden soll.

Die Geschichte des Kartenlegens

Seit jeher deuteten die Menschen in Erscheinungen ihrer Umwelt. Der Himmel, die Sterne, das Wetter und Tiere spielten dabei eine wichtige Rolle. Bereits die alten Ägypter benutzten Symbole um die Wahrheit zu erkennen. Später wurden diese Motive auf Karten gemalt und genutzt- das Kartenlegen war geboren. Auch heute noch benutzen viele Karten die alte Symbolik der Arkana.

Im Mittelalter war Kartenlegen und Wahrsagung eine beliebte Beschäftigung der christlichen  Völker, ungeachtet der Verbote durch die katholische Kirche. Der bedeutende Scholastiker und Dominikaner Albertus Magnus stand dem sogar positiv gegenüber. Er war der Meinung, dass Menschen, sobald sie dem fleischlichen verfallen waren, unter dem Einfluss der Sterne standen.

Zu Zeit der Französischen Revolution galt Kartenlegen zwar als Belustigung für das einfache Volk und wurde meist von Zigeunern praktiziert, dennoch erfreuten sich Kartenleger und Weissager durch die ungewisse politische Situation in Europa mehr denn je an wissbegieriger Kundschaft.

Heutzutage ist das Kartenlegen eine beliebte Methode bei Wahrsagern. Häufig ist diese Methode auch im Fernsehen zu sehen, als Zuschauer kann man sich auch per Telefon die Karten legen lassen.

Berühmte Kartenleger

In Großbritannien ist Una Power für ihre Fernsehshow berühmt, in Deutschland war Madame Buchela als „Seherin von Bonn“ bekannt.

Wozu Kartenlegen?

Kartenlegen erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Das liegt an der zuweilen sehr einfachen Anwendung, man kann sie sich ohne großen Aufwand selbst legen oder auch von einem Kartenleger legen lassen, wobei diese das auch ohne explizite Kenntnisse der Person tun können. Beim Kartenlegen vertraut der Austeilende darauf, dass die Karten vom Universum oder der geistigen Welt so gelenkt werden, dass sie zuverlässig die zukünftige Entwicklung  einer Person darstellen können oder Fragen beantworten. Dabei hat jede Karte ein Symbol mit einer festgelegten Bedeutung, wobei diese für verschiedene Bereiche wie Liebe und Beruf, für verschiedene Aktionen stehen und durch die Kombination mit anderen Karten z.B. von einer positiven Interpretation in eine negative umgelenkt werden können. Beim Kartenlegen ist es wichtig, dass Du ruhig, unvoreingenommen und konzentriert bist, nur so kann das Unterbewusstsein Dir die richtigen Antworten geben

Kartenlegen nach Lenormand

Madame Marianne Lenormand

Marie Anne Lenormand ist die bedeutendste Wahrsagerin des 19. Jahrhunderts.  Als Sybille von Paris war sie bereits zu Lebzeiten eine bekannte und geschätzte Kartenlegerin und Handleserin. Sie ist die Schöpferin des berühmter „kleinen Lenormand-Decks“ und wird geschätzt für ihre präzisen Voraussagen und multiplen Deutungsebenen.

Biographie

Marie Anne Lenormand wird am 27.02.1772 geboren. Nach dem Tod ihres Vaters besucht sie diverse Klosterschulen, von denen sie allerdings stets verwiesen wird. Schon im Kindesalter beschäftigt sie sich eingehend mit Wahrsagerei, Handlesen und Kartenlegen. Mit jungen Jahren reist sie nach Paris und London. Durch ihre ehrliche Art und ihre beinahe unfehlbare Vorhersagen steigt sie schon bald zu der meistbesuchten Wahrsagerin in ganz Paris auf. Durch ihre Kontakte zu diversen europäischen Königshäusern ist sie auch in ganz Europa bekannt. Sie erzählt ihren Kunden ausschließlich die Wahrheit und nimmt keine Rücksicht auf Diplomatie, was mehrere Male zu Inhaftierungen führt. Obwohl  sie zu ihrer Familie und Freunden stets sehr großzügig, was sie jedoch nicht davon abhält, hohe Preise für ihre Dienstleistungen zu verlangen. Marianne verstirbt über 70-jährig, zu diesem Zeitpunkt ist sie sehr wohlhabend und hat mehrere Bücher veröffentlicht.

Wechselhafte Kindheit

Marianne Lenormand war in ihrer Kindheit sehr unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt. Zum einen wurde sie streng katholisch erzogen und absolvierte ihre Schulbildung auf Klosterschulen unter dem ständigen Einfluss von Nonnen. Trotz ihrer hohen Intelligenz und Strebsamkeit wurde ihr in der Schule kein Lob zuteil und ihr wurde mit Ablehnung begegnet. Auf der anderen Seite beschäftigte sie sich schon früh mit der Kunst des Kartenlegens und der Weissagung, die sie vermutlich bei Zigeunern erlernte. Ihr großes  Talent und der Erfolg bewegten sich schließlich dazu,  sie ausschließlich dem Kartenlegen und der Wahrsagerei zu widmen.

Bewegte Jugend

Vermutlich schon mit 14 verließ Marianne ihren Heimatort, um allein nach Paris zu gehen. Bis sie sich mit 21 endgültig in Paris niederließ, hatte sie bereits eine geraume Zeit in London verbracht und gewirkt, all dies ohne jemals verheiratet oder fest liiert gewesen zu sein.

Marianne und Josephine

Marianne Lenormand und Josephine de Beauharnais lernten sich während ihrer gemeinsamen Zeit im Gefängnis kennen.  Die Französische Revolution wütet und Josephine sitzt als Witwe zusammen mit anderen Damen der Pariser Oberschicht im Gefängnis, als Marianne ihr aus der Hand liest und voll Stolz verkündet: „Hier steht die nächste Königin von Frankreich“. Von diesem Moment an verbindet beide eine enge Freundschaft.  Marianne hält die Monarchie, solange sie von einem gerechten Herrscher ausgeübt wird, für die richtige Staatsform und freut sich so eine Manifestation des Neubeginnes um sich zu haben. Josephine ist es auch, die Marianne dem jungen Napoleon vorstellt. Nach Josephines Krönung zur Kaiserin besucht Marianne sie oft, was ihrem Ansehen alles andere als abträglich ist.

Untergang des Kaiserreiches

Marianne ist zeitlebens sehr vaterlandstreu. Sie hält die Monarchie, solange sie von einem gerechten Herrscher ausgeführt wird, für die richtige Staatsform. Doch weiß sie auch, dass ihre Lebenszeit mit den größten Veränderung in Frankreich zusammenfällt und ihr ist bewusst, welches Ende die Französische Revolution haben wird. Sie gibt ihre Hoffnung nach einer geordneten Monarchie nicht auf, so erkennt sie doch, dass auch wenn das Kaiserreich untergegangen ist, noch weitere Monarchen an die Macht kommen werden. Nach dem Tod ihrer besten Freundin Josephine werden ihre Voraussagen immer negativer. Im Laufe ihres Lebens kennt sie die meisten Machthaber Frankreichs persönlich, und sagt vielen auch ihr Schicksal voraus, was nicht immer zu einer positiven Resonanz führt. Nach der Thronbesteigung durch Ludwig XVIII. flieht sie zusammen mit anderen politischen Gegnern nach Brüssel, wo sie allerdings der Hexerei angeklagt und verurteilt wird. Nach der Julirevolution 1830 kehrt sie zurück nach Paris.

Glanz, Not und Ruhm

Marianne Lenormands Leben ist keineswegs stetig und geordnet. Aus Armut ist sie zu einer der größten Wahrsagerinnen in London und Paris aufgestiegen, nur um im Laufe ihres Lebens mehrere Male inhaftiert zu werden. Das einzige was ihr treu blieb war ihre gut bezahlende Kundschaft, durch die sie es immer wieder zu beachtlichem Reichtum bringen konnte.

Alter und Tod

Der Tod ihrer besten Freundin Josephine und ihres Bruders treffen Marianne sehr schwer. Obwohl sie sich stets bester Gesundheit erfreute zog sie sie im Alter immer mehr auf ihren Landsitz zurück. Ihre Vorhersagen werden immer umfassender und weitreichender. Als sie den Fall der Atombombe vorhersagt, hat sie bereits lange ihr angestammtes Publikum verloren. Zu dieser Zeit hat sie sich von der Öffentlichkeit abgewandt und legt nur noch für enge Freunde die Karten. Wie sie es vorhergesagt hatte, stirbt sie durch die Hand eines Arztes, eine Operationswunde entzündet sich und Marianne Lenormand verstirbt im Alter von 72 Jahren in Paris

Marianne Lenormand – eine Legende

Als Sybille von Paris bekannt, war  Marianne Lenormand bereits zu Lebzeiten eine Legende. Der Pariser Adel und die Königshäuser Europas waren treue Kunden der bürgerlichen aus Alençon. Das lag an ihrer ehrlichen Art und Vielfältigkeit. Zum Kartenlegen und Handlesen kamen im Laufe ihres Lebens die Kunst des Schädelvermessens und des Kaffeesatzlesens dazu. Hatte sie eine Form der Wahrsagerei nur an sich selbst erfahren, war sie bereits in der Lage ihre Kenntnisse auch auf andere Menschen anzuwenden. Ihr heute bekanntester Nachlass sind die Lenormandkarten, die sich besonders in Deutschland großer Beliebtheit erfreuen.

Die Lenormandkarten und ihre Bedeutung

Marianne Lenormand benutzte Zeitlebens ein Kartendeck, das heutzutage als Lenormanddeck bekannt ist. Die Karten sind dabei sehr einfach und einprägsam gestaltet.  Es gibt ein großes Deck mit 54 Karten und ein kleines mit 36 Karten. Jeder dieser Karten ist eine bestimmte Bedeutung beigemessen, sie sind in Personen- und Sachkarten aufgeteilt. In Kombination mit anderen Karten kann sich die Bedeutung leicht abwandeln. Im Folgenden wird die Bedeutung der Karten des kleinen Decks näher erläutert.

  1. Reiter: Neuanfang und gute Nachrichten
  2. Klee: Glück
  3. Schiff: Reise
  4. Haus: Stabilität, Familie
  5. Baum: Leben, Gesundheit
  6. Wolken: Unklarheiten, Schwierigkeiten
  7. Schlange: List, Verführung
  8. Sarg : Ende, Krankheit
  9. Blumenstrauß: Geschenk, Hoffnung
  10. Sense: Gefahr
  11. Rute: Streit, Kommunikation
  12. Vögel: Sorgen, Aufregung
  13. Kind: Neubeginn, Naivität
  14. Fuchs: Betrug, Lügen
  15. Bär: Stärke, Macht, Besitz
  16. Sterne: Klarheit, Eingebung
  17. Storch: Veränderung, Flexibilität
  18. Hund: Treue, Freundschaft
  19. Turm: Behörde, Einsamkeit und Trennung
  20. Park: Öffentlichkeit, Publikum
  21. Berg: Blockade, Hindernis
  22. Weg: anstehende Entscheidung, Wahl
  23. Mäuse: Verlust, Diebstahl
  24. Herz: Liebe, Glück und Partnerschaft
  25. Ring: Partnerschaft, Ehe und Verträge
  26. Buch: Geheimnis, Bildung
  27. Brief: Nachricht, Email, Telefonat
  28. Herr: Fragesteller oder Herzensmann
  29. Dame: Fragestellerin oder Herzensdame
  30. Lilie: Harmonie, Sexualität, Familie
  31. Sonne: Wärme, Energie, Kreativität
  32. Mond: Seele, Gefühle und Intuition
  33. Schlüssel: Sicherheit, Erfolg
  34. Fische: Finanzen, Besitz und Psyche
  35. Anker: Arbeit, Beruf
  36. Kreuz: Schicksal, Bürde, Karma

Die verschiedenen Legemöglichkeiten

Legesysteme sind für gewöhnlich  der Fragestellung angepasst, dabei können alle oder auch nur ein Teil der Karten ausgelegt werden. Es gibt viele verschiedene Legemuster, zu den gefragtesten gehören Liebe, Beziehung und Partnerschaft, Arbeit und Beruf, Geld und Finanzen, Sexualität und Einzelfragen.

Folgend ein Beispiel zu einem Legemuster bei Einzelfragen: Zuerst hebst Du das Deck zweimal ab, somit entstehen drei Stapel. Dann hebst Du die obersten Karten der Stapel ab und legst sie nebeneinander aus, dann die zweiten, diese legst du ebenfalls nebeneinander über den ersten Karten aus und zuletzt die untersten Karten der Stapel. Die Reihe mit den obersten Karten steht für die Antwort auf Deine Frage, die Reihe mit den zweiten Karten steht für die Erläuterung und zeitliche Abfolge und die Reihe mit den untersten Karten für die Endsituation. Dann werden die Karten spaltenweise von unten nach oben gelesen. Die Spalten geben weitere Hinweise. Der mittleren Karte solltest Du besondere Aufmerksamkeit schenken, sie steht für das Hauptthema.

Das Tagesorakel

Das Lenormanddeck bietet die Möglichkeit, eine Tageskarte zu wählen, die Dir als Inspiration oder als Antwort auf eine konkrete Frage dient. Das Tagesorakel ist dabei in fünf Bereiche aufgeteilt: Tagestendenz, Liebe, Beruf, Gesundheit und Psyche. Die Tageskarte kannst Du entweder aus einem Deck ziehen oder aus einem ausgebreiteten Deck auswählen.

Das kleine Kreuz

Für das kleine Kreuz benötigst Du vier Karten, mit denen Du dich in dringenden Situationen leiten lassen kannst und einen schnellen Überblick gewinnst. Wenn Du die Karten gut gemischt hast, hebst Du die ersten vier Karten ab. Die erste Karte legst du nach links, die zweite nach rechts, die dritte Karte nach oben und die vierte schließlich nach unten. Die Karten kannst Du nun der Reihenfolge nach deuten, wobei die Deutungsweise durchaus Deiner Fragestellung angepasst werden kann.    Zum Beispiel:1. Das Thema, 2. Das fordert Dich heraus, 3. So sollst Du reagieren und 4. Dahin führt es

Das keltische Kreuz

Das keltische Kreuz ist eines der ältesten Legesysteme. Du kannst es sowohl für konkrete Fragen als auch allgemeine Probleme verwenden, es lässt eine wesentlich konkretere Deutung zu als das kleine Kreuz. Mit dem keltischen Kreuz gewinnst Du als Kartenleger einen Einblick in Dein Unterbewusstsein, die Vergangenheit und die Zukunft. So hilft dir das keltische Kreuz mehr über Dich selbst zu erfahren. Je nach Art des keltischen Kreuzes suchst Du 10 bis 13 Karten aus dem gesamten gemischten Deck aus und legst sie in Form eines keltischen Kreuzes aus.

Partnerschaft und Partnerwahl

Mit den Karten von Lenormand und entsprechender Deutungslektüre kannst du bereits mit nur zwei bis drei Karten ein umfassendes Bild von einer bereits bestehenden oder auch angestrebten Beziehung erhalten. Präzise Fragen sind von Vorteil, wie „liebt er mich so sehr wie ich ihn“ oder ähnliches. Ein einfaches System ist zum Beispiel, wenn Du in einem Dreieck von links beginnend nach rechts legst. Die Karte links steht für Dich in der Beziehung, die Karte rechts für Deinen Partner und die obere Karte für die Lösung oder Chance. Auch wenn Du noch nicht weißt, ob Dein Objekt der Begierde der richtige für eine Partnerschaft ist, kannst du die Karten zu Rate ziehen, zahlreiche Legesysteme bieten eine große Auswahl.

Das große Kartenbild

Bei einem großen Kartenbild deckst Du wahlweise aus dem großen oder kleinen Deck 36 Karten in einer beliebigen Reihenfolge auf, und legst diese gleichmäßig in 4x9 Karten in einem Rechteck aus. Es existieren viele verschieden Möglichkeiten, eine große Tafel zu deuten, grundsätzlich kann man mit einem großen Kartenbild die Vergangenheit, die Zukunft und die Gegenwart deuten. Je nach Deutungsart kannst du aber auch Schlüsse auf die Gesundheit, Beziehungen und Beruf ziehen.

Spirituelles und mystisches Kartenlegen

Wie der Begriff spirituell schon andeutet, konzentriert sich das spirituelle Kartenlegen auf eine Verbindung  zu der geistlichen Welt, Kräfte aus dem Universum beeinflussen das Ergebnis des Legens.  Mystisches Kartenlegen hingegen lebt von der Religiosität des Kartenlegers, dem Glauben, dass ein höheres Wesen das Schicksal der Menschen und damit auch die Karten lenkt.

Zum Kartenlegen im Allgemeinen ist zu sagen, dass es sehr viele Möglichkeiten gibt, Karten auszulegen und zu interpretieren. Also liegt es an Dir, die Variante zu finden, mit der Du selbst am besten harmonierst. An umfassender Lektüre zu diesem Thema mangelt es nicht.

Internetquellen

Literaturquellen

  • Die Sibylle der Salons: Das Lenormand-Praxisbuch für Menschen von heute, Iris Treppner, Ansata 2004
  • Lenormand Liebesorakel: Für Singles und Paare, Iris Treppner, Ansata 2006
  • Kartenlegen nach Mlle. Lenormand - Lehrbuch der Grundkenntnisse: Band 1, Alexandra Lara Wenig, Books on Demand, 2007
  • Die Lenormand-Karten: Deutungen und Legemethoden, Anne L. Biwer, Schirner Verlag, 2000
  • Die Wahrsagekarten der Mademoiselle Lenormand: Wie Sie die Karten richtig deuten, Peter Ripota, Hugendubel, 2007
  • Marie-Anne Lenormand: Portrait einer berühmten Seherin, Kornelia Igges, Cascada Verlag, 2006

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